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Mikroplastik in Zahncreme schädigt die Umwelt

Feinste Mikroplastik Partikel finden in der Herstellung von kosmetischen Produkten, von Zahncremes und Körperpflegeprodukten Anwendung. Sie zielen darauf ab, eine bessere Reinigungswirkung zu erzielen und die Wirksamkeit der Produkte zu unterstützen. Dennoch hat der Einsatz mikroplastischer Partikel einen faden Beigeschmack und schädigt die Natur, Sie als Menschen und die Tierwelt.

Kunststoffanteil in Zahncreme zeigt erschreckendes Ergebnis

Mikroplastik in Kosmetik und Zahnpasta

Bis zu 10% an Mikroplastik sind in einigen Zahncremes und Kosmetika enthalten.

Wie viele andere Menschen auch, wünschen Sie sich strahlend weiße Zähne und greifen daher zu Zahncreme, die Ihnen die Erfüllung des Wunsches verspricht. Während Sie bei Lebensmitteln eher auf die Inhaltsliste blicken, vertrauen Sie der Werbewirkung und zahnärztlichen Empfehlung, die bei Zahnpflegeprodukten ohne den Hinweis auf die Beimischung von Mikroplastik kommt. Die intensive Reinigungswirkung mit feinsten Partikeln wird als Mehrwert für Sie beworben und suggeriert, dass die Zähne mit jeder Anwendung weißer und von sämtlichen, auch hartnäckigen Belägen befreit werden. Im Bezug auf die Werbung behält der Hersteller recht, dennoch ist die Schädlichkeit von Mikroplastik in der Zahncreme nicht zu unterschätzen. Ein direkter Schaden durch die mikroplastisch konzentrierte Zahncreme ist nicht zu beobachten, da Sie die Partikel bei der Mundreinigung ausspucken. Doch genau hierin begründet sich das Problem, da Mikroplastik so in den Wasserkreislauf und auf ganz natürlichem Weg in Ihr Trinkwasser gelangt. Plastikpartikel ziehen Schadstoffe wie ein Magnet an, wodurch die Aufnahme über die Nahrung oder das Wasser eine ganze Bandbreite an Schadstoffen in den Körper gelangen lässt. Durch Studien in den Meeren hat sich gezeigt, wie verheerend die Auswirkung von Plastikkügelchen auf die Gesundheit von Lebewesen ist. Fische die mit Mikroplastik in Berührung gekommen sind und die feinsten Partikel über die Nahrung aufgenommen haben, erkrankten an Entzündungen der Magenwand und des Verdauungstraktes. Die Forschung in der Auswirkung auf den Menschen steckt noch in den Kinderschuhen, doch sollte der Blick auf die Tierwelt als warnendes Zeichen betrachtet werden.

Reinigende Zahncreme benötigt kein Mikroplastik

Immer mehr Kosmetik- und Zahncreme Hersteller verzichten vollständig auf Mikroplastik. In den USA steht ein Gesetz zur Verabschiedung, dessen Sinn sich im Verbot der plastischen Bestandteile in kosmetischen und pflegenden Produkten aufzeigt. In Deutschland ist ein solches Gesetz derzeit noch nicht im Gespräch und doch gibt es ein positives Ergebnis. Auf die Beimengung von Mikroplastik in Zahncreme wird ab sofort verzichtet. Aktuell sind dem BUND keine Hersteller bekannt, die weiterhin feinste plastische Partikel verarbeiten. In Anbetracht der Tatsache, welche Auswirkung Plastik auf die Natur und ihre Bewohner nimmt, leisten Sie einen guten Beitrag, wenn Sie beim Kauf kosmetischer Produkte nach Mikroplastik als Bestandteil schauen und auf diesbezügliche Produkte verzichten. Die Studien mit vollständigen Ergebnissen dauern derzeit noch an, wodurch die Orientierung von Zahncreme Herstellern eine Eigeninitiative mit Fokus auf den Erhalt der Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier ist. Es ist unvermeidbar, feinste Plastikbestandteile aus dem Trinkwasser zu filtern und so zu verhindern, dass es über das Wasser in den Nahrungskreislauf und so in den Magen- und Darmtrakt gelangt. Im Kontext zu den Untersuchungsergebnissen bei Fischen lässt sich ganz klar vermuten, dass Mikropartikel in Zahncreme und Kosmetika die Natur und Gesundheit schädigen.